Über uns

Wer ist Horst Buchwald?

Horst-BuchwaldEinige Worte zu mir. Mit Farben, Licht und Fotos habe ich mich seit meiner Kindheit immer wieder intensiv auseinandergesetzt. Inspiriert hat mich mein Vater, der als Hobbymaler viel experimentiert hat, während ich – noch als Kind – aus den Farbresten neue Mischungen schuf und damit Tische, Stühle , Zäune und Wände bekleckste und auf diese Weise einen spielerischen Einstieg in die Wunderwelt der Farben fand. Kaum waren die ersten Kameras auf dem Markt, begann mein Vater mit der Porträtierung. Natürlich ermunterte er mich, es ihm gleich zu tun.

Während meiner Studienzeit (Psychologie und Ökonomie) habe ich die Fortschritte der Fototechnik stets verfolgt. Außerdem bin ich immer wieder in Mittelmeerländer gereist. Eines der Hauptziele war Griechenland. Das Farbenspiel von Meer, Sonne, Wolken, Sonnenunter – und aufgang hat mich immer wieder fasziniert.

Auch Goethe erhielt während seiner Italienreise den entscheidenden Anstoß für die Entwicklung seiner Farbenlehre. Auslöser waren das Blau des Himmels und die farbenprächtigen Werke der dort arbeitenden Maler. Für mich ist es darum auch kein Zufall, dass zahlreiche berühmte Künstler sich hier inspirieren ließen. Dazu gehören vor allem die Werke von Picasso, Miro, Kandinsky und Klee die ich immer wieder als Ideenpool nutze.

Zu den Fotografen, die ich besonders schätze, gehören Helmut Newton und Sebastiao Salgado. Der eine, weil er für die Porträtfotografie noch heute Maßstäbe setzt und der andere als Meisterfotograf für Wüsten, Meer und Urwälder. Beide sind unübertroffene Meister der Schwarz- Weiß- Fotografie.

Anmerkungen zu meinen Fotos

Ich bin bemüht, nur jene Fotos zu präsentieren, die ich sowie einige Kunstliebhaber und Fachleute als „firstclass“ bezeichnen. Natürlich gibt es keine gültige Definition. Daher zähle ich zunächst meine Kriterien auf: 1. Das Motiv muß außergewöhnlich sein. Ist es das nicht, sollte es außergewöhnliche Aspekte (z.B. Perspektive, Farben) enthalten. 2. Das Foto soll emotionalisieren, begeistern. Sie sehen schon, daß für mich die technischen Aspekte wie Tiefenschärfe, Belichtungszeit, Ausleuchtung und Blitzlicht nicht im Vordergrund stehen. Dennoch sollten auch sie optimal eingestellt sein.

Einige Anmerkungen zur Bildbearbeitung

Ich fotografiere grundsätzlich im RAW- Format. Dadurch erhalte ich mir sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten, die moderne Bildbearbeitungssoftware bereit hält.

Nachdem ich eine erste Bearbeitung vorgenommen und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt habe, warte ich einige Tage und schaue mir das Foto noch mal an. In der Regel entdecke ich weitere Möglichkeiten und starte mit neuen Versuchen bis ich überzeugt bin, ein firstclassfoto vor mir zu haben. Es ist dieser zweite Blick, der häufig zu noch kreativeren Ergebnissen führt. Ein Beispiel sind die Fotos von Wilhelmshaven. Zunächst begnügte ich mich mit dem Nachschärfen. Erst der zweite Blick – diesmal fast ein halbes Jahr später – brachte mich auf neue Ideen und führte zu jenen Ergebnissen, die Sie nun auf meiner Website sehen können: Ein Foto wie ein Ölgemälde.

Manchmal erfahren die Originale nur wenige Veränderungen in den Elementen Farbe, Schärfe, Ausschnitt. Sie werden jedoch leicht erkennen, dass ich den Fotos gern einen malerischen Akzent verleihe. Fotos aus der Toscana und Umbrien wirken wie Gemälde aus der Zeit des Impressionismus.

Anmerkungen zur Kameratechnik

Meine Fotografie hat keinen Schwerpunkt. Ich liebe die Porträtierung von Personen ebenso wie die Abbildung von Landschaften. Pflanzen oder Tiere.

Klar ist: Wer z.B. außergewöhnlich gute (Landschafts) fotos machen will, muß zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Es ist dann wie beim Mittelstürmer, der allein vor einem leeren Tor steht. Schwieriger ist es hingegen, aus einer Situation mit gewöhnlichen Lichtverhältnissen ein Superfoto zu zaubern. Was ich damit sagen will: das „richtige“ Licht bestimmt zu 90 Prozent die Qualität eines Fotos.

Andreas Feininger hatte ja – für seine Zeit – Recht, wenn er beklagte, dass zwischen dem, was dem Auge gefällt und dem, was die Kamera abbildet, ein Unterschied besteht. Damit beschrieb er, dass die Kameratechnik zu seiner Zeit noch nicht in der Lage war, das, was das Auge zu sehen imstande ist, auch vollständig abzubilden.

Doch inzwischen wurden Kamera – und Objektivtechnik sowie Bildbearbeitungssoftware derart verbessert, dass man sagen kann, zwischen dem, was die Kamera abbildet, und dem, was dem Auge gefällt, besteht immer häufiger ein 1:1- Verhältnis. Dabei gibt es jedoch eine Bedingung: Digitalkameras der gewöhnlichen Preisklasse erreichen nie die Qualität einer Profikamera.

Anmerkungen zur Website:

Kaum stand die Site im Netz, wurde ich von anderen Fotobegeisterten gefragt, ob sie ihre besten Fotos ebenfalls auf www.firstclassfoto.de präsentieren können. Meine Antwort: Gerne. Damit wird auch das Ziel dieser Website deutlich: Sie soll eine Online – Galerie sein. Falls Sie sich also berufen fühlen – zögern Sie nicht. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Die Ziele des Blogs

Der Blog hat folgendes Ziel: ein offenes, sachliches und fachlich qualifiziertes Forum für jeden Fotobegeisterten rund um das Thema Fotografie.

Meine Themen für die kommenden Monate:

1. Was ist ein schönes Foto (Kunstwerk)?

2. In lockerer Folge beschäftige ich mich mit der Geschichte der Fotografie.